Corona News


Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser in Deutschland

Bericht vom 30. April 2021

(Abrufbar inzwischen auf der Seite des BMG = Bundesministerium für Gesundheit)

Zitat aus dem Bericht (Seite 8):

 

"0.1 Verändertes Leistungsgeschehen
Im betrachteten Zeitraum 2020 gab es in Deutschland seit Beginn der COVID-19-Pandemie Mitte März durchgehend weniger stationäre Fälle, und zwar im Zeitraum bis Ende Mai um ca. -30% und ab dann einschließlich des Zeitraums der zweiten Welle um -10%. Über das Jahr gesehen beläuft sich das Minus auf 13%, d.h. ohne Berücksichtigung der ersten zehn COVID-19-freien Wochen auf ca. -16%. Da die durchschnittliche Verweildauer nur minimal stieg, sanken auch die Verweildauertage um -12%. Im Resultat sank die Bettenauslastung auf ein Allzeittiefpunkt von 67,3% (und 68,6% auf den Intensivstationen). Dies berück-sichtigt bereits die Versorgung der COVID-19-Patienten1, für deren stationäre Versorgung im Jahresschnitt unter Berücksichtigung der Überlieger 2% aller Betten und knapp 4% der Intensivbetten benötigt wurden, natürlich mit zeitlichen und geographischen Spitzen."


Kommentar: Das von den meisten Medien sowie von der Regierung und zahlreichen Politikern (Lauterbach, Söder & Co.) viele Monate lang wiederholte Narrativ der Üebrlastung des deutschen Gesundheitssystems sowie die Überlastung in 2020 wird hier anhand harter Fakten (nämlich den Patientenabrechnungsdaten) eindeutig widerlegt! Aber nicht nur das: Vielmehr traf das Gegenteil dessen zu - nämlich ein deutlicher Rückgang der Krankenhaus-Auslastung gegenüber den Vorjahren!

Viele Medien und Politiker haben demnach "alternative Fakten" verbreitet.